Einige Tage im Allgäu

Einige Tage im Allgäu

Nachdem sich dieses Jahr der Urlaub etwas den allgemeinen Umständen anpassen musste, hatte ich vor einige Tage auf eine Hütte im Zillertal zu fahren, doch dann kam wieder das "böse C" und so hat es mich dann auf eine Hütte im Allgäu verschlagen.

Wo im Allgäu?

Hängebauchschwein Vladimir Ich habe in einem alten Haus in der Ortschaft Hinterstein gewohnt. Heizung war über einen Holzofen den man selbständig befeuern musste, warmes Wasser gab es nur im Bad und Abstandhalten war nicht wirklich schwer. Einen netten Nachbarn hatte ich mit "Vladimir" dem Hängebauchschwein auch noch. Der hat jetzt zwar nicht so viel Wert auf Abstand gehalten, aber mit etwas zu Essen in seinem Napf war er immer zufrieden und bewegte sich dann auch nur so weit wie nötig. Der kürzeste Weg ist ja bekanntlich eine Gerade...

Imberger Horn

Am Anreisetag ist noch ein bisschen Zeit bevor man die Hütte beziehen kann und so geht es in Bad Hindelang auf dem Forstweg unter der Hornbahn hinauf Richtung Imberger Horn.
Das Horn ist allerdings nicht Ziel der Wanderung, sondern ich gehe über den Burgschrofenrundweg hinüber zum Zwölferkopf, alles in moderater Höhe zwischen 1300-1400 Metern. Vom Zwölferkopf geht es, die Rund schließend wieder hinunter zum Ausgangspunkt.

Auf dem Weg hinauf kommen einem immer wieder MTB Fahrer/innen entgegen die mit der Bahn nach oben fahren und dann einen wilden Ritt nach unten nehmen.

Anbei einige Bilder:

Engeratsgrundsee

Mal einen anderen See als den inzwischen allbekannten Schrecksee besuchen. Hierzu fährt man mit dem Bus aus Hinterstein zum Giebelhaus, von dort geht es dann zu Fuß weiter.
Vom Giebelhaus geht es über den Forstweg hinauf zur Schwarzenberghütte und weiter bis zur Kaser-Alm. Dort verlässt man den Forstweg und geht hinauf zum Engeratsgrundsee. Immer wieder hat man hier einen Blick auf den "großen und kleinen Daumen".

Vom See aus geht es dann die letzten Meter hinauf zum "Türle" dem höchsten Punkt der Wanderung, bevor es dann über die Nickenalpen und die Möselalpe wieder zurück nach Hinterstein geht.

Gut das noch nicht zu viel Schnee lag, da sonst der Weg über die Nickenalpen wegen Lawinengefahr vermutlich nicht möglich gewesen wäre.
Anbei findet ihr noch einige Bilder der Wanderung:

Zipfelsfall

Ein bisschen ausruhen war angesagt und deswegen wurde nur eine kleine Runde mit wenigen Höhenmetern in Angriff genommen. Highlight der Runde waren ein Wasserfall und natürlich die Käserei...

Von Hinterstein geht es über den Zipfelsfall erst auf dem Bärenweg, dann auf dem Vaterlandsweg Richtung Bad Oberdorf. Dort geht es hinunter zum Fluß, wo man einen kleinen Abstecher zur Käserei machen kann.

Zurück geht es Richtung Bruck, am E-Werk vorbei und ein kurzes Stück über den Jägersteig zum Kutschenmuseum. Von dort sind es dann nur noch wenige Meter zurück nach Hinterstein.

Anbei noch einige Bilder vom neuen Influenzerplatz 2021...

Breitenberg

Nachdem sehr gutes Wetter angekündigt war, wurde nochmal eine größere Tour in Angriff genommen. Ziel war der Breitenberg.
Von Hinterstein geht es über den Weg am Kutschenmuseum vorbei Richtung E-Werk Bruck. Von dort geht es weiter auf dem Jägersteig bis zur "Hinter der Kelle", einer Abzweigung von der aus es hinauf bis zum Breitenberg geht. Bereits auf den letzten 200-300 Höhenmetern hat man einen super Ausblick auf Rotspitze, umliegende Berge und den Blick hinunter ins Tal nach Bad Oberdorf, bevor es dann die letzen Höhenmeter vorbei an Latschen auf einen Steig zum Gipfel geht.

Vom Gipfelkreuz aus geht es dann kurzzeitig etwas steiler hinunter Richtung Älple/Elbe-Alpe und von dort geht es dann weiter Richtung Hinterstein.

Anbei noch einige Eindrücke der Tour:

Am nächsten Tag ging es dann auch schon wieder zurück in die Heimat. Schön war es. Entspannt war es.