Meine Meinung zur WWDC 2018

Um es vorweg zu nehmen. Ich bin weder Programmierer noch Entwickler von Apps oder Anwendungen, sondern ich bin Endnutzer, der im Apple Universum zu Hause ist und vornehmlich mit dem iPhone und iPad Pro arbeitet. Manche meiner Arbeiten muss ich leider nach wie vor auf dem MacBook Pro ausführen. Deswegen ist diese Zusammenfassung der WWDC auf meine persönlichen Gegebenheiten ausgerichtet.

Ich habe mir von der WWDC nichts spezielles erwartet, aber ich schaue mir die Präsentation doch immer noch gerne an, auch wenn ich von der letzten Präsentation des iPhone X nicht wirklich angetan war. Aber kommen wir zur aktuellen WWDC welche am Montag den 04 Juni 2018 stattgefunden hat.

Hier war ich speziell an iOS und an macOS interessiert, da dies die Systeme auf meinen Geräten sind, welche ich, neben einem Apple TV, am meisten nutze.
Immer wieder versuche ich mein iPad als mein Hauptgerät für meine Arbeiten zu nutzen, weswegen ich immer besonders gespannt bin was das neue iOS bringt.

Für mich persönlich scheint es erst einmal so, als würde Apple dieses Jahr mit iOS das selbe machen, wie letztes Jahr mit High Sierra, dem Mac Betriebssystem: Softwarepflege. Das meine ich dabei gar nicht negativ, denn was man ihnen dabei hoch anrechnen muss, ist die Tatsache das weiterhin alle Geräte die von iOS 11 unterstützt werden, auch von iOS 12 unterstützt werden. Des weiteren soll der Unterbau stabiler und schneller werden, was vor allem älteren Geräten helfen könnte. Sonstige Feature die für mich im speziellen spannend sein könnten sind die neuen Gesten, welche nun auch auf dem iPad verfügbar sein werden, sowie eventuell die neuen Workflows mit Siri. Spannend wird hierbei zu beobachten sein, ob es Siri auf die Reihe bekommt, die Befehle auch zu verstehen. Mein aktueller Nutzen mit Siri ist gar keiner, da es mich mehr Zeit kostet etwas von Siri machen zu lassen, als es dann doch selber zu machen...aber das nur am Rande.

Sonstige Neuerungen, welche zum Zeitpunkt dieses Artikels allmählich eintrudeln, nachdem die ersten Beta an die Entwickler rausgegangen ist, möchte ich hier noch nicht betrachten. Es scheinen aber noch einige, wenn auch kleine, positive Dinge verbessert zu werden, bzw. hinzugefügt zu werden.

Letzen Endes werden wir es dann, wie immer, richtig beurteilen können wenn wir damit arbeiten. Und das wird in meinem Fall nicht vor Herbst sein. Warten wir also ab und kommen wir zum zweiten Thema, macOS.

Um ganz ehrlich zu sein, hoffe ich nun schon eine Zeit lang, dass ich meinen Laptop bald nicht mehr brauchen werde, aber leider stößt man doch immer wieder an seine Grenzen mit den mobilen Geräten und so muss man sich nun mal wieder mit einem neuen System beschäftigen, welches für mich, gefühlt, gar nichts spannendes bringt, ausgenommen den Nachtmodus, welchen ich ziemlich cool finde und den ich auch gerne auf iOS gesehen hätte.
Ok, das wäre jetzt ein bisschen hart, die Funktionen im Finder finde ich vom Ansatz her spannend, allerdings müssen sie sich in der Praxis beweisen und für meine Anwendungsfälle ist es fraglich, ob ich sie groß brauchen werde. Ebenso das Thema Sicherheit, beim surfen im Internet die Identität möglich der großen breiten Masse anzugleichen, hört sich ebenfalls spannend an, und soll zudem ebenfalls als Funktion unter iOS verfügbar sein. Finde ich eine gute Sache.

Die restlichen Themen, wie beispielsweise den neuen MacApp Store, lasse ich hier mal unkommentiert, da es mich nicht wirklich interessiert.
Kommen wir lieber zu meinem persönlichen Fazit der Veranstaltung:

Für mich sind die Weiterentwicklungen der beiden Betriebssysteme eine runde Sache. Die Zeit der sogenannten "Killerfeature" ist meiner Meinung nach vorbei, bzw. müssen erst neue Märkte und Technologien erschlossen und vorangebracht werden, bevor wir hier wieder etwas spektakuläres sehen werden.
Ich freue mich auf einige Funktionen die vorgestellt wurden und bin gespannt was es noch an kleineren Änderungen und Ergänzungen geben wird, bis es dann im Herbst wieder soweit ist, und die großen Updates anstehen.

Die Präsentation an sich fand ich ok, klar ich bin kein Entwickler und nicht das Hauptzielpublikum, von daher, saubere Sache.