Beitragsbild

Stand Up Paddeling ausprobiert

Stand up paddeling (SUP), zu deutsch Stehpaddeln, ist eine Sportart, bei der eine Person, auf einer Art Surfbrett, im stehen mit einem Stechpaddel paddelt. Ich habe es jetzt zum Ende des Sommers nun endlich geschafft die neue "Trendsportart" einmal auszuprobieren.

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Nachdem ich ja fast direkt am See wohne, wollte ich schon längere Zeit einmal testen, wie denn das mit den SUPs ist und diese Sportart einfach einmal ausprobieren. Dabei habe ich mir erst überlegt, gleich ein eigenes SUP zu kaufen. Da die Preisspanne allerdings ganz schön variiert habe ich mich zuerst einmal bei einem Anfängerkurs angemeldet, bei dem das Material mit gestellt wird. Hier sind meine Eindrücke.

Nach einer kurzen Einführung, wie man sich am See zu verhalten hat - andere Waaserfahrzeuge haben immer Vorfahrt, Dampfer sind böse und zu meiden, Schwimmern ist auszuweichen und bei Sturmwarnung verlassen wir den See - geht es auch schon los und wir stellen das doch recht große Paddel ein.

Nachdem das erfolgreich gemeistert ist werden ich auch schon begutachtet und es wird mir ein passendes "Brett" rausgesucht. noch schnell die Sicherungsleine (in Fachkreisen wohl auch Leash genannt) um das Fußgelenk gelegt und rauf geht es auf das etwas wackelige Board. Erst mal im knien, da die Wassertiefe überschaubar ist und recht spitze Steine am Grund warten. Zudem fällt man im knien nicht so leicht ins Wasser.

Ich paddle mit einigen Schlägen an den vorher ausgemachten Platz und erhalte erst mal einige grundlegenden Einweisungen zu den Paddelschlägen. Wie fahre ich Kurven, wie fahre ich gerade aus. Kurze Übung der Schläge, und dann geht es auch schon los. Aufstehen, paddeln, Spaß haben.

Zu Anfang werde ich immer mal wieder von den Veranstaltern korrigiert, das Gefühl auf dem Board wird aber nach kurzer Zeit sehr gut und es ist nicht mehr so wackelig. Übermut kommt auf, die ersten Mitfahrer fallen ins Wasser, ich halte mich noch wacker auf dem Brett und fahre weiter.

Nachdem wir zu einem weiteren Treffpunkt gepaddelt sind, wird uns die "Königsdisziplin" das enge Kurvenfahren erklärt. Dazu steigen wir ziemlich weit hinten aufs Brett so das die Spitze des Bretts aus dem Wasser kommt, und drehen das Brett mit ein bis zwei Paddelschlägen...zumindest in der Theorie. Praktisch fallen wir erst mal, mangels Gleichgewichtssinn, ins Wasser. Abkühlung ist angesagt und ein Haufen Spaß. Hier wird dann auch der Sinn der Leash klar. Ist schon ziemlich gut wenn das Brett nicht abtreibt.

Nach der erfolgreichen Abkühlung und kleiner Badeeinlage fahren wir noch ein bisschen auf dem See rum, bevor es wieder zurück zum Ausgangspunkt geht. Alles sehr spaßig und mit Potential zu "mag ich öfters machen".

Nachdem ich wieder auf festem Boden stehe ist für mich klar: so ein SUP brauche ich auch. Und jetzt stehe ich erst mal wieder am Ausgangspunkt, welches Brett nehme ich? Billig, No Name, etablierte Hersteller, welche Marke, Form, Art, und noch viele weitere Punkte sind zu klären. Mal schauen wie ich mich entscheide und was es letzten Endes werden wird.

Links und Quellen: